Hosentaschensymphonie

Wenn es um die Integration von Elektronik in der Popmusikgeht, trifft man bald auf die „Good Vibrations“ der Beach Boys. Diese Single, ihre dritte Nummer-1 im Jahre 1966, wurde aufwendigst, zeitintensiv und im Alleingang von Brian Wilson produziert. Wie auch beim hochgelobten „Pet Sounds“ Album wird wieder äußerst kreativ im Studio experimentiert: anstelle klappernder Löffel, Cola-Dosen oder Fahrradklingeln, wird diesmal im Refrain ein singender Oszilator, Paul Tanner’s mechanisch kontrolliertes Electro-Theremin (aha, kein herkömmliches Theremin), in Szene gesetzt.

Lasst eure Ohren sanft umspülen oder schaut mal bei YouTube rein.

Hätte ich als Überschrift für diesen Eintrag, nicht das Brian Wilson Zitat genommen, sondern „elektronisch bereicherte Musik vor 40 Jahren“ getippt, so würde ich selbstverständlich auch den Beatles Meilenstein „Tomorrow never knows“ wärmstens zur Hörprobe empfehlen.

Eine Antwort to “Hosentaschensymphonie”

  1. über Gott und den Leibhaftigen « E-BEATS Says:

    […] mir zum Zeitungslesen die „Pet Sounds“ auf und dann überraschte mich dieser Artikel von Detlef […]

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