Einmal laufen, jetzt nur noch mit Kleinst-Rack und DJ-Bag! Teil 4

Aus aktuellem Anlass und weil sensationell kompakt, werde ich euch mein aktuelles E-Setup natürlich nicht vorenthalten. So sieht derzeit meine Anreise aus: in der linken Hand ein schmales 3-HE Rack mit eingebautem RX-1602 Mischpult, Fatkat Kick Pedal, dünnem Snare Ständer und diversen Kabeln – gepolstert von einem Mini-Teppich – und über der Schulter eine Plattentasche, die das Roland SPD-S, mein Diamond Memory Lane Delay und die Kopfhörer und Stöcke trägt.

Für das SPD-S habe diverse Samples auf einer 512 MB Compact-Flash Karte gespeichert. Je nach Kontext lade ich die Samples (vorallem Sounds aus den Battery Libraries) in das Flashrom des Roland Pads. Meine Gummi-Spielwiese strukturiere ich nach diesem Prinzip:
spd-s.gif

Folgende Pads/Sounds route auf den linken Ausgang und von dort weiter in den Mischpultkanal 13: Kick, cHH, SD, Boom, Ride, Crash, Rim. Die verbleibenden Klänge (Clap, Tom-2, Tom-1) kommen aus dem rechten Ausgang des SPD-S und fliessen direkt in den Input des Memory Lane Echos, von dort schliesslich ins Mischpult (Kanal 15).

Im RX-1602 werden die beiden Einzelkanäle wieder zu einer Stereosumme verbunden, die sich mit einem langen Klinken-Chinch Kabel auf den Weg ins finale DJ-oder F-O-H Pult macht. In meinem Pult habe ich die ersten drei Stereo-Kanäle umlöten lassen, so dass ich sie als (Pre-Fader) Monitorkanäle benutzen und auf dem Kopfhörerweg „privat“ hören kann. Dort stecken dann je nach Gig die Rec-Out Summe aus dem DJ-Pult, ein Click oder ein Monitorweg.

Ich verwende oft nur ein Fusspedal für die Kick, auf das Hihat Pedal verzichte ich gerne zu Gunsten eines Tasters mit dem je nach Patch ausgewählte Sounds durch den internen Effektprozessor des SDP-S schicke. So kann per Fussdruck z.B. den Rim mit einem dubbigen langen Hall belegen, die Becken durch einen spacigen Phaser jagen, Samples filtern, verzerren oder rhythmisch zerstückeln („slicing“)…

Das Rack steht auf einer Getränkekiste links neben mir und darauf liegt das Echo, so dass ich beide Geräte, Mischpult und Effektgerät, bequem mit meiner linken Hand bedienen kann.

Coole elektronische Klänge, ein Echogerät mit Knöpfen zum schrauben und ein entspanntes Reisegepäck, deutlich unter 20 Kg. Was will ich mehr?

airbag_skb.jpg

Ach ja: zu Hören am 23.09. im Watergate, Berlin

P.S. eine weitere Reduzierung des Reiseequipments ist für mich kaum vorstellbar, da gebe ich voller Hochachtung ab an die Drumcomputer-Artists und Triggerfinger dieser Welt!

Eine Antwort to “Einmal laufen, jetzt nur noch mit Kleinst-Rack und DJ-Bag! Teil 4”

  1. Acid puscht mich gerade gehörig « E-BEATS Says:

    […] meine persönliche Sensation ist folgende Equipment-Verkettung: Ich trommle rein elektronisch auf SPD-S plus Kickpedal. Route im Drumpad alle (relativ lang klingenden) Sounds auf die linke Seite und schicke diese in […]

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