Mit Steno-Philosophie zum Buchtipp

Dafür, dass es sich im folgenden um ein humorvoll-anarchisches Musiklexikon handelt, gibt mir die Kritik ne Menge an philosophischem Brain-Food mit auf den Weg.

So lerne ich im Spex Artikel (Seite 116, #318) zu Frieder Butzmann’s “Musik im Großen und Ganzen”:
>>… was wir in der Welt sehen, hat mehr damit zu tun, wie wir auf sie schauen, als mit dem in ihr Vorfindlichen. Seit Kant richtet sich unser Blick eher auf die Beschaffenheit der Brille, als auf das, was wir durch sie sehen. Als einen Teil dieser Brille erkannte man später die Sprache.<<

In einem anderen Netzbeitrag wird folgender Auspruch von Francis Picabia verwurstet:
>>Der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann.<<

und Frieder Butzmann selbst sinniert im anschliessenden Interview:
>>Wenn man Dinge zusammenbringt, die sonst nicht gemeinsam in Erscheinung treten, dann gibt es in deren Kombination eine merkwürdige Reaktion und die Dinge selbst werden unter Umständen verfremdet, ohne verbogen zu werden.<<

Gefällt mir aber gut. Und ich verlasse beschwingt das Haus…

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