Archiv für April 2008

Ada Lovelace (3x)

April 30, 2008

Dieser wohlklingende Name passt auf verschiedenen Ebenen zu diesem Blog.

Ada Lovelace lebte von 1815-1852 und war die Tochter von Lord Byron, vorallem aber eine Mathematikerin, die wegen ihrer schriftlichen Kommentare zu Babbage’s mechanischen Rechenmaschine Analytical Engine als “erste Programmiererin” bezeichnet wird.

Ada ist aber auch der Künstlername der charmanten Korg-Electribe-Bastlerin Michaela Dippel. Liegt auf der Hand, eine ihrer Maxis “Lovelace” zu nennen…

Und vorhin habe ich im drummerforum den Link zu Josef Klammer’s ADA Analog Drumming Kunstwerk entdeckt. Da geht es unter anderem um ein Lautsprecher-Schlagzeug und die >>präzise Fehlerhaftigkeit der Maschinen<<, aber lest selbst.

Stage Echo

April 30, 2008

Habe mir gestern in der Nachbarschaft ein schönes Korg Bandecho gekauft, ein 12 Kilo schweres SE-300 mit Federhall und 1,2 Sekunden Delay. Falls außer Dieter Seelow sonst noch jemand mit diesem Gerät auftritt, kann er sich diese Maske ausdrucken und seine Lieblingseinstellung einzeichnen:

clouds & bubbles

April 28, 2008

Mein Workshopkonzept wird immer blumiger. Jetzt ( - Version 3 - ) gibt’s nur noch assoziative Überschriften, Tag-Wolken bzw. Sprechblasen, die DANN mit Inhalt gefüllt werden müssen…

Vom Zitat zum Ich: modernes Trommelspiel & mehr
“Crate Digging oder die persönliche Klangbibliothek”
“Produktionsmittel, Produktionstechniken und: Reverse Engineering”
“These are the breaks (& clichés) - hier die Live-taugliche Illusion”
“Pattern Lego bzw. der Loop verzeiht alles”
“Balance. Perforieren & Verdichten”
“Merkierung”
“DiscJamming”
“Echodrums”
“Mensch-Maschine, Computerwelt & co.”

Analog Hell

April 28, 2008

Die analoge Hölle gibt sich warmherzig und stellt ihre Oldschool-Manuals auf freiwilliger Spendenbasis zur Verfügung. Thats’s nice!

Löschung als Chance?

April 28, 2008

Habe vorgestern Nacht schmerzlich feststellen müssen, dass ich aus Versehen, in der Dümme, oder sonstwie den Ordner mit sämtlichen musikalischen Skizzen von 2004-2008 - geschätzte 60 GB - überschrieben habe. Oh, wie bitter…

Nach längerem Kopfschütteln, stellte sich aber doch recht schnell ein zukunftsgerichteter Schutzmechanismus à la “coole Ideen kommen wieder, alte Kamellen schmecken ohnehin nicht frisch” ein. Vielleicht weil ich kurz vor dem Gau folgendes Emil-Schult-Zitat zu Kraftwerk’s wiederaufgewärmten Files (der “The Mix” LP) gelesen habe?

>>Would Leonardo Da Vinci have taken the Mona Lisa back and painted over it?<<

Na schön, der Kopf glättet die Wogen der Ohnmacht, dennoch probiere ich es mit der Datenrettung, ( - ahnend, dass mich ein Berg voll unbeschrifteter Zahlen-Files erwartet…)

War of Loudness

April 23, 2008

Dass die extreme Lautheit eines Musikstücks immer noch als wichtiger Parameter beim Mastering gehandelt wird, ist mir ein völliges Rätsel. Entsteht sie doch nur durch eine massive Einschränkung der ursprünglichen Dynamik und trübt das Hörvergnügen mit weiteren unschönen Attributen à la einheitlich, detailfrei, emotionslos, flach, ermüdend.

Aua!

April 22, 2008

Bei so einem lieblich-wilden Fellaufdruck* macht das draufhaun gleich viel mehr Spaß, Ludwig Rockers rock!

* entdeckt auf meiner neuen alten Acrolite.

P-ts-P-ts-P-ts-P-ts

April 21, 2008

War am Wochenende mit Wolfgang Schmid’s Kick unterwegs. Und überraschender Weise kamen einige Gäste auf die Bühne, unter anderem der Beatboxer Luis Baltes. Nach dem Gig habe ich mich gleich mal in eine Frage & Antwortrunde verwickelt und wurde netterweise mit einem komprimierten Mouthpercussion Crashkurs und wichtigen Namen belohnt.

Wen’s interessiert, der sollte sich mal Beardyman anhören.

virtuelle Gedächtnisstütze

April 17, 2008

So, das Blog muss jetzt mal als Notizzettel herhalten, damit der noch ausstehende DVD-Veröffentlichungstermin des Dub-Echoes nicht vergessen oder übersehen wird.

darüber reden

April 17, 2008

>>Reden über Musik hat etwas Irrationales. Wie das gepflegte Durcheinander einer unalphabetisierten Plattensammlung, ist im Pop Platz fürs Abschweifen und Hakenschlagen, Wegblenden und Aufdecken, Verlieren und Wiederfinden.<<

Aus dem taz Artikel über Thomas Meinecke’s Dienstagabendreihe “Plattenspieler