Archiv für März 2008

My Favourite Thing

März 31, 2008

Spitzenmäßig! Dieses Trommler-Festival in Berlin >>lässt Musiker [Vladislav Delay, Hanno Leichtmann aka Forest Jackson (siehe Foto), Ronald Lippok, Marco Haas aka T.Raumschmiere], die seit den 90er Jahren für die Fortentwicklung der elektronischen Musik Wesentliches beigesteuert haben, den Weg zurück zu “ihrem” Instrumentarium – dem Schlagzeug – finden.<<

Da (11. und 12. April) würde ich echt gerne hingehen!

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Affen & LSD

März 27, 2008

>>…wie Psychedelika wirken auch rhythmische Bewegungen auf den Serotoninhaushalt des Gehirns, der für kognitive Prozesse zuständig ist.<<

Aus einem spannenden taz Artikel über das Welt Psychedelik Forum in Basel

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Kessing

März 25, 2008

Aha, das blecherne Djembe-Ohr heisst also Kessing. Ein einfaches Stück Altmetall, das mit mehreren kleinen Eisenringen gepierct wird, die später durch die Vibrationen beim Trommeln mitrasseln und für einen Snare-Effekt sorgen. Simple und effektvoll. Ein eigenständiger Schnarr-Klang, den ich zum ersten Mal bewußt bei Helge Norbakken gesehen/gehört habe.

Lässt sich bestimmt auch als 1 A Auflage für ein herkömmliches Schlagzeug verwenden.

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Billiger Dämpfer

März 24, 2008

Ich nenne es ja auch gerne Disco-Towel, das Geschirrhandtuch auf der kleinen Trommel, das eben so einen typisch-70er Snaresound (fett & muffig) erzeugt. Ein Ein-Euro Kunstgriff in der Live-Situation.

Jetzt habe ich im Netz Geschirrtücher mit Kopfhörer-Aufdruck für 12 € entdeckt. Wofür das wohl gut sein soll???

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Für diejenigen, die für ein filigranes Trommel-Dämpfen eher Moongel-Pads bevorzugen, hier ein Hinweis aus dem drummerforum.de auf diverse Drogerie-und Supermärkte, die dasselbe Material - in kindgerechter Optik (Blume, Fisch…) - für ein Bruchteil des Spezialartikels verkaufen.

Audio Virus

März 24, 2008

Im Laptop läuft gerade die Supersilent Live-DVD (”supersilent 7″). Habe ehrlich gesagt gerade mal zehn Minuten geschaut - und bin begeistert! Wirklich freie Improvisation mit starkem Elektronik-Anteil, feinste “Instant Compositions” mit viel Intuition, großen Ohren und mutigen Brüchen… der Trommler des Quartetts heißt übrigens Jarle Vespestad
Vervollständigt wird das Klanggemälde durch Kim Hiorthoy’s tolle Kameraführung.

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Klangtüftler Helge Sten erklärt im Interview sein musikalisches Konzept:
>>”Audio Virus” ist eine Art von “Markenname”, ein Etikett für meine Herangehensweise an Musik. Es basiert auf einer ziemlich sonderbaren Zusammenstellung von Geräten – ich habe allerhand elektronisches Zeug, manches davon selbst zusammengelötet, anderes ganz normales Equipment.

“Audio Virus” ist also an sich kein direktes Instrument, sondern eine Methode. Ich nehme dieses ganze Zeug, bringe es in eine bestimmte Umgebung und probiere aus, entwickle ein paar Skalen und einige neue Sounds. Dann versuche ich, mit dem wie von selbst entstehenden, “mutierenden” Ergebnis in eine neuartige musikalische Formensprache vorzudringen. So betrachtet ist der Name “Virus” wirklich eine hübsche Umschreibung – und obendrein auch leicht humoristisch…<<

offener Mund

März 23, 2008

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Ein Mini-Daumenkino aus der Konzertfoto-Sammlung von Thomas Roessler.

Morning Pages

März 23, 2008

>>Morning Pages …noch vor dem Aufstehen nehme ich einen Block und schreibe drauf, was mir durch den Kopf geht, was mich ankotzt. Dabei entdeckt man tiefe Wünsche und Ängste in sich selbst. Das verstehe ich als gute Art, kreativ tätig zu werden. Überhaupt hat Musikmachen, Künstlersein gar nicht so viel mit Singen zu tun, wie aktuelle Talentshows implizieren. Sondern mit der Frage: wo kommen die Ideen her? Ideen kommen nur, wenn man sie braucht. Nur der hungrige Affe stapelt zwei Kisten und stellt sich drauf, um die Banane zu angeln.<<
Smudo im NEON-Interview April 2008

Mehr von Smudo zum Thema Morning Pages & Kreativität in folgendem Podcast.

Kritzeln, Sprühen, DJ-Mucke

März 23, 2008

Habe mir für die Ostertage zwei interessante Bilderbücher besorgt, “Hand-Job A Catalog of Type” und Martha Cooper’s “Hip-Hop-Files“. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich begleitend dazu auflegen soll?

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My Setup

März 21, 2008

Das gefällt mir. Eine neue Kategorie der Online-De-Bug, in der Live Setups erklärt werden. Ich fülle den Standardfragebogen auch gleich mal aus…

Beschreibe dein Bühnen-SetUp
Ich habe gerne eine kompakte akustische Basis bestehend aus Kick, Snare, Hihat, Ride, Crash. Diese wird - je nach musikalischer Situation - mit unterschiedlicher Elektronik ergänzt,
a. durch ein tapbares Echo-Gerät, mit dem das (gesplittete) Snaresignal in eine loopige, dubbige oder spacige Richtung getrimmt wird. (->Echodrums)
b. durch ein Roland SPD-S mit persönlichen e-Samples und Loop-Schnippseln.
c. durch einen Laptop in der Funktion eines starren (Logic) oder flexiblen (Ableton Live) Playbacks.
d. durch einen iPod, das Echo-Gerät und einen DJ-Mixer (->DiscJamming)

Worauf kommt es bei einem perfekten SetUp an?
Dass ein eventueller Technik-Absturz nicht die Show stoppt… Und das drumherum spielt ne nicht unwichtige Rolle (PA, Monitorsituation, ist der vertraute F-O-H mit dabei?)

Welchen Anspruch hast du an dein eigenes Liveset?
Frei und spontan interagieren und kommunizieren zu können.

Mit welchen Problemen ist man immer wieder konfrontiert?
Im Ausland ab und zu mit Stromschwankungen (da hilft eine USV), Festplattenaussetzer aufgrund Erschütterungen oder zu hoher Lautstärke/zu heftigem Bass (dagegen hilft Flash-Speicher).
Elektronischen Sounds und Zuspieler müssen auf die jeweilige Anlage des Venues abgestimmt werden

Laptop ja oder nein!?
Ja. Aber nicht als alleinige Stütze…

Slapstick

März 20, 2008

Ich weiß nicht wirklich, ob Slapstik ein geschickter Produktname ist. Egal. In Dave’s Jazzdrummerworld bin ich darauf gestoßen, und als Freund von alternativen Schlagmaterialien wird dieser Gelenkstock selbstverständlich vorgestellt.

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