Archiv für Februar 2006

Kleinst Set. Einmal laufen… Teil 2

Februar 28, 2006

Ich bin ja ein leidenschaftlicher Kick-Snare-Hihat Spieler. Hier nun ein weiteres kompaktes Travel-Drumset bestehend aus einem Fatkat Fußpedal, 13″ Piccolo Snare mit Ddrum Redshot Trigger und Ständer, 13″ Hihat mit Maschine und etwas Elektronik: mal wieder die Jomx M-Base oder das Ddrum-4 für Kick und zusätzliche Snare Triggersounds.

Darauf habe ich erst neulich eine kleine Studiosession für das Joshua-Davis-BMW-Coupé getrommelt.

Dieses Set erweitere ich je nach Bedarf mit einem 16″ Ride/Crash + Sizzle-Kette und dünnem Ständer, und/oder mit dem Echo-Packet (Clip-Mikro, kleines Pult, Delay, Volume-Pedal). Zuguterletzt noch ein paar Kabel und ab nach Kassel…

Netzer Studio Set

Februar 23, 2006

Komme gerade aus Stuttgart von unseren Netzer Recordings zurück. Da haben wir 12 Titel zusammen live eingespielt, und ich mit einem riesigen Trommelapparat: Kick, Snare, Timbale, Boom Bass, Hihat, Ride, zwei Crash und ein China - man, so viel habe ich schon lange nicht mehr aufgebaut!

netzerset.jpg

NI Battery als E-Drum Brain

Februar 14, 2006

Anlässlich der Frankfurter Musikmesse 2005 habe ich für Native Instruments auf ihrem BATTERY 2 Drumsampler getrommelt und die aktuelle SYNTHETIC DRUMS 2 Libary vorgestellt.

Hier steht die Idee eines clubtauglichen und reisefreundlichen E-Drums im Vordergrund.
Details zur Umsetzung mit einem Powerbook und Drumkat oder SPD-S Controller kannst du in diesem pdf nachlesen.

P-Beats

Februar 13, 2006

Es gab mal eine Auswahl an möglichen Buchtiteln, mehrere konkurrierenden Wort-Packete: p-beats, e-beats, data grooves, digital drummer, elektro-rhythmiker, e-trommel, strom-beats, synthetic grooves, synthesized beats, electrified drummer…

pbeats112002.jpg

“P-Beats” war lange Zeit die Nummer Eins, ein “P” mit Platz zur Interpretation:
Pattern Patchwork
Postmodern programmiert
produziert progressiv
perfekt personal-computed
pc phat phunky
phuture
piiiuuuu-pok-ping!
perkussiv pulsierend
pumpend phantastisch
packend Playback
passend Party
phonstark pianissimo
plain peaceful
popular playful
peaking pitched
Preset Pad
pressing-knobs

dem einfachen Transfer zuliebe hat man sich schließlich für das griffigere “e-beats” entschieden.

Praktische Equipment Kuriositäten

Februar 13, 2006

(1) Bass Drum Pedale
Sonor Giant Step Pedale
Vruk
The Dualist
(2) Hihat Maschinen
kte Triple Hihat (leider aus dem Programm…)
Tama Cobra Clutch
(3) Stöcke
Meinl Jingle Stick
Unigrip Flipsticks, Mallet Sticks, Kick Stick
Promark Tubz, Boom Sticks, Kick Rod, Hot Rods
Regal Tip Blasticks, Whipsticks, Splitsticks
Boomwhackers
(4) Trommeln
Remo Roto Toms
Remo TSS
, Rhythm Tech Laptop
Danmar Kick Riser für Stand Toms 14″-20″
(5) Percussion
LP One Shot Shaker (in verschiedenen 2 Größen)
Schlagwerk Yambu & Cajinto Roland Peil
Rhythm Tech Crasher 11″ / 15″ & The Scratcher
Pearl Mini Ganzeiros
(6) Becken
Meinl Generation X Becken & Drumbal
Remo Spoxe (quasi ein Rototom ohne Fell)
Factory Metal Percussion

R.I.P Jay Dee

Februar 13, 2006

Einer meiner Lieblings-Beatgestalter: Jay Dee aka J Dilla ist am gestrigen 10.02.2006 viel, viel zu früh verstorben. So ne Scheisse!
Mit Anteilnahme höre ich mir nochmals “Bullshit” von The Pharcyde (1995) an.

jdilladonuts.jpg

M-Base 01

Februar 12, 2006

m_base01.jpg

kompakt, reisefreundlich & druckvoll…

glänzt in unterschiedlichen Situationen: mal als Boom-Bass vom Pad aus getriggert (Werksound r11 bietet da ne gute Basis) oder als reine E-Kick.

ist ein cooles Tool, die Jomox M-Base!

Hier gibt es noch einen Testbericht von amazona.de

ECHO-HO-ho-o-.

Februar 12, 2006

echo_drums.gif

Binder Clips

Februar 12, 2006

binderclip.jpg

Die sogenannten “Binder Clips” (Bürozubehör) eignen sich optimal zum befestigen eines Küchenhandtuchs am Snare-Rim.

Das Tuch kann flexibel eingesetzt werden (Dämpfung: Ja/Nein), ohne dass es permanent vom Boden aufgehoben werden muss.

Habe ich bei Tobias Held gesehen.

Einmal laufen, maximal 2 Koffer! Teil 1

Februar 11, 2006

Irgendwie stehe ich überhaupt nicht darauf allein mit dem Auto zum Gig zu fahren, da ziehe ich die Kombi Taxi/Eisenbahn wirklich vor. Die Vorteile überwiegen offensichtlich: man kann lesen, schlafen, rumlaufen oder im im Boardrestaurant nen Kaffee schlürfen. Da ich ohnehin ungern mehr als Kick, Snare, Hihat und Becken mitbringe, und natürlich auch auf das Spiel mit minimalem Equipment stehe, lag die Idee und Herausforderung eines Zug-kompatiblen-Set-Ups auf der Hand.

Ich werde meine kompakten Favoriten vorstellen. Und so fing es 2003 an:

(1)
Für Jams mit einem DJ oder Electronic Artist, reise ich club-freundlich gerne mit diesem Setup:
eine akustische 12″ Meinl Hihat, eine getriggerte 12″x3,5″ Tama Snare, ein Ddrum Stereo-Pad und ein Fatkat Bassdrum-Pedal in Kombination mit einem 4 HE Softrack voller Elektronik:

Analoge Bassdrumklänge kommen von der Jomox M-Base01, amtliche 12 bit “oldskool” Sounds liefert das Simmons MTX-9.
Ein SM57 fängt die akustischen Klänge von Hihat und Snare ein und schickt deren Sound, nach der Vorverstärkung durch einen Behringer Preamp, durch mein Echogerät (Line6 DL-4).

Der Gesamtsound wird in einem Behringer RX1602 gemischt, die Summe wird schließlich durch einen Vermona DAF-1 Filter zum FOH (front of house) bzw. DJ-Mixer geschickt.

Nun zu den Details:
Das Fatkat Pedal triggert die druckvollen Bässe der Jomox M-Base01. Hier kann ich 10 Presets vorbereiten, die sich über einen Drehpoti einfach umschalten lassen.
Das Simmons MTX-9 wird einmal von der akustischen Snare getriggert (und steuert dort ein fettes Disco-Snare-Sample oder einen Handclap an), außerdem liefert es zwei Klänge für das Ddrum-Pad (Fell/Rim). Gern gewählte Kombinationen sind: Shaker/808 Rim, Snare Accent/Snare Ghost, Boom Bass/Simmons Tom, Noise 1/Noise 2, “click”/ “cuts”…
Mit dem Behringer Pult bestimme ich die Lautstärkeverhältnisse.
Schließlich ist der Vermona Filter die “letzte Instanz” in meiner Klangkette bevor “mein Mix” (via DI Box) zum DJ-Mischer geschickt wird.

Den Aux-Weg des Behringer Pults habe ich übrigens derart umlöten lassen (die Aux-Wege der ersten 3 Kanäle sind nun Pre-Fader!) , dass ich neben meiner Stereosumme “fürs Publikum”, mir zusätzliche Klangquellen (z.b. Den DJ-Mix, einen Click, oder ein Zuspielgerät) auf meinen Kopfhörer-Mix legen kann.

Der Veranstalter sollte mir das Mikro samt Ständer und XLR-Kabel, eine Getränkekiste als Unterbau für mein Rack, sowie was sitzbares stellen. Und dann geht das Reise-Konzept auf.
…ok, mit 2 Koffern plus einer Umhängetasche.